Herzliche Einladung zur Eröffnung meiner Ausstellung „Abflugzeiten“ im Kunst Kabinett Hespert in Reichshof. Ich zeige eine neue Rauminstallation aus mehreren Folienschnitten und Holzobjekten, außerdem ausgewählte Druckgrafiken und Holzzeichnungen. Zur Eröffnung spreche ich mit der Kulturbeauftragten Sarah-Sophie Riedel über meine Arbeit.
KUNST KABINETT HESPERT Platz der Künste 1 51680 Reichshof
Doppelausstellung mit Karin Brosa in der Kreissparkasse Ravensburg
November 2024 bis Januar 2025
So wie das Okular eines Teleskops oder eines Mikroskops zwischen Auge und dem Beobachtbaren liegt, es anpasst und für unsere Augen aufbereitet, Großes einfängt und Kleines wahrnehmbar macht, dabei selbst aber neutral bleibt, nehmen unsere Figuren und Hybride auch eine Vermittlerposition ein. Wir befragen sie: Was könnte kommen? Wie reagieren wir und wie wird es uns selbst verändern? Hat es uns bereits verändert? Statt uns Antworten zu geben, scheinen unsere Halbwesen selbst verloren in ihrem eigenen Kosmos, betrachtend und betrachtet, ein- und aussortierte Ausstellungsstücke in den Sammlungen einer noch kommenden Zeit (Auszug aus unserem Portfoliozur Bewerbung für diese Ausstellung).
Hier ein paar Bilder von Entstehung und Aufbau meiner großformatigen Arbeit „Drop Curtain (Schlussszene)“. Die wunderbaren Arbeiten von Karin Brosa sind hier zu sehen: www.karinbrosa.de
48 STUNDEN mit Johanna Mangold, Sarah Huber und mir, im Rahmen des Jahresprojektes des Künstlerbunds Baden-Württemberg.
„Es geht darum, einen Raum zu erschaffen. Einen Raum mit gewissen Möglichkeiten.was passiert, wenn der hydra ein kopf abgeschnitten wird? an der schnittstelle wachsen neue. I said: Take my head. Wir machen uns durchlässig, porös. Wir werden flüssig. individuelle visionen kollidieren. diese reibung kann auch eine quelle von etwas Neuem sein. There were a couple of colorful joined brain cells, some grease and a lot of ripped out vessels. Ein Wesen geboren aus Neugierde, Offenheit und Überraschung. Aus Überschneidungen und Lücken. Die Hydra bäumt sich auf, erschafft sich um dann auf unserem Seziertisch ihre Anatomie zu offenbaren. Wir folgen. was bedeutet es, das eigene werk loszulassen und den eingriff, die vermeintliche zerstörung durch andere zu akzeptieren? der schmerzhafte prozess als mittel zur transformation. die eigene eitelkeit und anhaftung überwinden. In the end, my eyes made it, painfully, through your head and out again. It felt as if I had 6 hands and 3 brains. That was just before I tried to kill you.”
Zur Eröffnung gab es ein Künstlerinnengespräch mit mir und der Kuratorin Argiro Mavromatis.
Ich zeigte (neben Holzzeichnungen und kleineren Folienschnitten) eine neue für diesen Ort und diese Begegnung entstandene Rauminstallation, zusammen mit lyrischen Werken von Adelheid Allgeier, Birgit Brückner, Saskia Czepluch, Claudia Dambach, Dieter Döpping, Tobias Krebs, Jeaninne Kröger, Irmgard Lehmann, David Pfohl, Klaus Rexin, Georgios Stantsidis und Johanna Weiland.
Das Living Museum Alb® sieht sich als „inklusiven Kulturraum und Ort für Teilhabe und Begegnung“. Es bietet KünstlerInnen die Möglichkeit zum Arbeiten und Ausstellen und ermöglicht spannende Dialoge mit Künstlerinnen und Künstlern von außerhalb – Näheres dazu auf der Website des Living Museums.
LIVING MUSEUM ALB® Schmiedesteige 5 | 72525 Münsingen-Buttenhausen | 0049 (0) 7383 – 943218 | www.livingmuseumalb.de
In meiner Welt ist vieles anders / Gedankenschubladen und Gefühlsfäden / Hängen von der Decke. / Lampen, die leuchten, / wenn man ganz lieb darum bittet, / und Betten, die To-do-Listen abfragen, / bevor man sich hinlegen darf. / Türen, die sich öffnen, / wenn sie den Grund verstehen, /und Gardinen, die die Sonne aussperren, / wenn sie sich nicht gut fühlen. Saskia Czepluch
Zu sehen waren zahlreiche Folienschnitte und Installationen, unter anderem die große Rauminstallation „maze (home of the mad monkeys)“, aber auch Druckgrafik und Arbeiten auf Holz. Über der Fußgängerzone hing meine Außenarbeit „21“. Hier einige Eindrücke:
Im Schuhhaussaal des Kunstvereins habe ich eine große Folieninstallation („Netzschwimmer“) gezeigt, dazu einige kleine Folienfiguren und eine neue Serie von Holzzeichnungen („Another Whale’s Song“).
Aus der Reihe „Trüffelsuche“ des Künstlerbunds Baden-Württemberg.
Im berühmten „Weißen Häusle“ des Kunstvereins Hechingen habe ich eine Rauminstallation aus mehreren nacheinander für diesen Ort entstandenen und sich aufeinander beziehenden Arbeiten gezeigt. Hier einige Impressionen:
Folienschnitte, eine große neue Stoffinstallation und Holzzeichnungen prägten meine Einzelausstellung im Friedrichsbau Bühl.
Von oben nach unten: Croisière (2018/22), Ozeanografik (2022, Detail), Holzzeichnungen der Serie „out there, in here“, whale watchers (2018), mad monkeys‘ playground (2020/21), Übersicht, Zeichnungswand
Am 14. August 2022 gab es zum Ende der Ausstellung ein Künstlergespräch mit Release meines Katalogs „out there, in here“ (2022).
Kunstverein Linz am Rhein: 10+2 GESTERN – HEUTE – MORGEN
Juni 2022
2020 konnte der Kunstverein Linz sein zehnjähriges Jubiläum feiern und zeigte aus diesem Anlass 2022 einen Querschnitt seiner über fünfzig Ausstellungen. Von mir waren 2 Außenarbeiten („2 Seiten“ und „the last ones“) am Marktplatz zu sehen.
the last ones, 2022, Installation aus PVC-Folie2 Seiten, 2018/2022, Installation aus PVC-Folie
Große Ausstellung inLeutkirch (Allgäu) zusammen mit Claudia Strohm. Die Hauptausstellung über zwei Stockwerke ist im Innenraum des Gotischen Hauses, 3 Arbeiten sind zusätzlich im Außenraum gehängt (am Bockturm, im Hinterhof des Gotischen Hauses, über der Marktstraße). Parallel ist ein Skulpturenweg mit mehreren Bildhauer*innen im gesamten Stadtraum zu sehen.
Hier einige Eindrücke von unserer Aufbauwoche in Leutkirch und von der Entstehung der großformatigen Turm-Arbeit „22“ im Atelier:
Atelier und Kunstkammer Martin Schwarz Schloss Bartenstein, Sommerausstellung
Sommer 2022
In diesen wunderbaren Atelierräumen (und gleichzeitiger „Kunstkammer“ mit zahllosen Kunstwerken) von Martin Schwarz bin ich zu Gast mit meiner Arbeit „Schlosstaucher“ (2022, Installation aus Teichfolie, ca. 3 x 3 x 1 m) und mehreren kleinen Teichfolienfiguren.
Die Ausstellung zum Preis, gemeinsam mit Wolfgang Gäfgen, dem Preisträger des Erich-Heckel-Preises, war im Oktober im AKKU, Gerberstraße 5 C, Stuttgart zu sehen.
Der Förderpreis wird seit 1994 vom Freundeskreis des Künstlerbundes Baden-Württemberg ausgestattet und vergeben. Der Preis fördert die Entwicklung junger Künstlerinnen und Künstler und will sie auf ihrem Weg ermutigen.
Kunst- und Kulturprojekt der Evangelischen Stadtkirchengemeinde, der Stadt Schorndorf und des Kulturforums Schorndorf von Anfang Juni bis Ende Oktober 2021 zusammen mit Oliver Braig, Lambert Mousseka, Helga Kellerer und Francisco Klinger Carvalho
Foto: Eberhard Abele
In 15 Heiligennischen der Stadtkirche ist die Gemeinschaftsarbeit „Gemeinschaft.jetzt!“ aller 5 KünstlerInnen installiert (Umsetzung: Oliver Braig).
Von mir sind 3 Arbeiten im Raum um die Kirche zu sehen, „21„, „13 Forscherinnen“ und „Zwei im Baumhaus„.